Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

Willkommen im WebLog des Geschäftsfeldes 'Automatisierung' des Fraunhofer IOSB

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Es sind 593 Beiträge vorhanden.

Human-machine-interaction: relevant technologies by 2025

Von sauer am 26.06.20 10:02

By 2025 the World Economic Forum predicts „a blurring of physical and virtual spaces“ (see https://www.weforum.org/agenda/2020/06/17-predictions-for-our-world-in-2025/). Our expert Dr. Michael Voit explains, what this will mean for #manufacturing and human-machine-interaction on the #shopfloor.



  • Interaction-technologies today used for human-robot-collaboration, e.g. identification, gesture interaction, etc. will be applied also for #machines and #manufacturing equipment. This will drive the ‚smartness‘ of machines and equipment on the shopfloor. You find some examples (in German) on https://www.iosb.fraunhofer.de/servlet/is/94859/.

  • Augmented reality- (AR-) technologies will become more important also in manufacturing. Companies are already testing tablets, AR-glasses and other devices on the shopfloor. The use of both AR and audio is increasing. One example for the combination of different interaction technologies is our cobot-demonstrator, that we developed in cooperation with @PWC strategy& (see the following figure). Speach detection is yet another technology increasingly used on the shopfloor. It will soon become more robust and less weak against side noise. In another project we have shown the use and benefits of these technologies in healthcare, supporting physicians and their teams in the operating room (see https://www.iosb.fraunhofer.de/servlet/is/77892/


         



  • The technologies available such as people recognition, face detection, tracking, etc will become more robust, so they can be applied to use cases in manufacturing. Companies then benefit from faster logistics and material flow, the counting of staff in a U-shape assembly and the automatic calculation of OEE based on the number of assembly workers. When using AI, e.g. Deep Learning, it will make the systems more efficient and user friendly.

  • The availability of #perception and tracking leads to new forms of assisting systems on the shopfloor. They 'realize' automatically what is happening in manufacturing and #assembly and provide role-based information to the users. Instead of automation of single steps of operation future human-machine-interaction will combine the best of both worlds: human capabilities and machine reliability. 



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Virtuelle Messe "Industry Show 2020" vom 11.05. bis zum 05.06.2020

Von sauer am 11.05.20 10:39

Unter dem Link https://messe.i-need.de/industry-show-2020/ finden Sie den Zugang zu einer virtuellen Messe zu den Themen Automatisierung, industrielle Kommunikation und produktionsnahe Informationstechnik. Das IOSB ist einer der Aussteller und stellt seine Arbeiten rund um KI/ML für die Produktion, industrielle Mensch-Maschine-Interaktion und Kapazitätsmarktplätze vor. Sie finden uns direkt auf https://messe.i-need.de/industry-show-2020/fraunhofer-institut-fuer-optronik-systemtechnik-und-bildauswertung-iosb/. Schauen Sie ab und zu vorbei, weil sich die Inhalte während der Laufzeit ändern können.

Luft nach oben beim Einsatz von KI: nur 5,8% aller Unternehmen nutzen Künstliche Intelligenz

Von sauer am 14.04.20 12:12

Eine vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie veröffentlichte Studie zeigt, dass erst knapp sechs Prozent aller darin befragten Unternehmen künstliche Intelligenz (KI) einsetzen. Der Anteil der Beschäftigten, die in der KI tätig sind, macht damit weniger als ein Prozent aus. „Unternehmen in Deutschland setzen KI längst nicht flächendeckend ein. Vielen Unternehmen, vor allem im Mittelstand, ist noch gar nicht bewusst, wie sie Künstliche Intelligenz in ihr Geschäftsmodell einbauen und damit Prozesse optimieren und auch neue datengestützte Produkte anbieten können. Die Corona-Krise sollte [...] von Betrieben genutzt werden, sich mit Kenntnissen über künstliche Intelligenz fortzubilden. Mit unseren Maßnahmen wie den KI-Trainern und der Schirmherrschaft über den kostenlosen Online-Kurs „Elements of AI“ wollen wir dazu beitragen, künstliche Intelligenz in die Fläche zu bringen“, sagt Thomas Jarzombek, Beauftragter des Bundeswirtschaftsministeriums für Digitale Wirtschaft und Start-ups.


Die Hauptergebnisse der Studie sind:



  • Im Jahr 2019 haben rund 17.500 Unternehmen im Berichtskreis der Innovationserhebung (produzierendes Gewerbe und überwiegend unternehmensorientierte Dienstleistungen) KI in Produkten, Dienstleistungen oder internen Prozessen eingesetzt. Das sind 5,8% aller Unternehmen im Berichtskreis.

  • Die Ausgaben für die Entwicklung, Einführung und Pflege von KI-Verfahren beliefen sich im Jahr 2019 auf rund 4,8 Milliarden Euro. Das sind rund 270 Tausend Euro je Unternehmen mit KI-Einsatz.

  • 30% der KI einsetzenden Unternehmen haben im Jahr 2019 zusätzliche Beschäftigte für KI gesucht. Insgesamt waren in diesen Unternehmen 22.500 KI-Stellen offen. 47% der Stellen konnten wie geplant besetzt werden, 11% nur verspätet oder nicht mit den gewünschten Beschäftigten. 43% der Stellen blieben unbesetzt.


Quellen und weitere Informationen: https://www.zew.de/de/presse/pressearchiv/kuenstliche-intelligenz-braucht-fachkraefte/ und https://www.i40-magazin.de/loesungen-und-technologien/kuenstliche-intelligenz-8/?request_form_location=page


Die Studie des BMWi finden Sie unten zum Download.



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VDMA und VDW: Umati soll ‚Weltsprache’ der diskreten Produktion werden

Von sauer am 09.04.20 09:57

VDMA und VDW wollen nun gemeinsam die Nutzung und Verbreitung von OPC-UA-Standards für den gesamten Maschinenbau unter der Marke Umati voranbringen. Dazu wurde unter anderem der Begriff "Umati" neu definiert in "universal machine technology interface".


"Frühzeitig hat sich der Maschinen- und Anlagenbau auf OPC UA als Standard für den Datenaustausch festgelegt. Denn OPC UA bietet einen einheitlichen Rahmen für die Interoperabilität zwischen Maschinen und Systemen. Über einen Bottom-up-Ansatz wurde deutlich, dass Grundelemente für einen großen Teil des vielfältigen Produktspektrums im Maschinen- und Anlagenbau einheitlich definiert werden müssen. Das einfachste Beispiel ist die Maschinenidentifikation, also Merkmale wie etwa Hersteller, Seriennummer, Baujahr und Maschinentyp", teilt der VDMA mit. Die VDI-Richtlinie 5600, Blatt 3, hat diese Richtung schon vor knapp 10 Jahren vorgearbeitet: grundsätzliche Datenpunkte für verschiedene Arten von Maschinen und Anlagen sind dort definiert, speziell zum Datenaustausch mit MES-Systemen.


Deshalb arbeiten jetzt verschiedene Bereiche im VDMA, dazu gehören elektrische Antriebstechnik, Kunststoff- und Gummimaschinen, industrielle Bildverarbeitung, Metallurgy, Robotik und Werkzeugmaschinen, an der Grundlagen-Companion-Specification OPC UA for Machinery. 


So kommen wir (endlich) zu dem von uns seit vielen Jahren vorgeschlagenen PLUGandWORK-Ansatz: siehe https://www.iosb.fraunhofer.de/servlet/is/58572/


Quelle und weitere Informationen: https://www.smart-production.de/digital-factory-journal/news-detailansicht/nsctrl/detail/News/vdma-und-vdw-umati-soll-weltsprache-der-produktion-werden-20201900/ sowie https://www.vdma.org/v2viewer/-/v2article/render/47923004

Trends in der Mensch-Maschine-Interaktion für die kommenden 20er Jahre

Von sauer am 17.03.20 15:33

Unser Experte, Dr. Michael Voit, Spezialist für industrielle Mensch-Technik-Interaktion, spricht über die wichtigsten Entwicklungen für produzierende Unternehmen auf diesem Gebiet.



  • Alle Interaktions-Technologien, die aktuell zur Mensch-Roboter-Kollaboration eingesetzt werden, z.B. Personenidentifikation, Gesteninteraktion, etc. werden auf andere Maschinen und Produktionsanlagen übertragen. Die einzelnen Modalitäten treiben die ‚Smartness‘ von Maschinen und Anlagen in der Produktion. Beispiele für Technologien finden Sie auf https://www.iosb.fraunhofer.de/servlet/is/94859/.

  • Technologien rund um Augmented Reality (AR) werden weiter an Fahrt aufnehmen. Viele Fertigungsbetriebe erforschen oder testen Tablets, AR-Brillen und andere Geräte. Auch die Kombination von AR über Kopfhörer/Audio wird zunehmend eingesetzt. Ein Beispiel für die Kombination der verschiedenen zugehörigen Technologien ist unser Cobot-Demonstrator, den wir gemeinsam mit strategy& entwickelt haben (siehe Bild). Spracherkennung ist eine weitere Technologie, die zunehmend auch in Fabriken eingesetzt wird. Sie wird robuster und weniger anfällig gegen Nebengeräusche. Auch dies können wir an unserem Cobot-Demonstrator zeigen. In einem Projekt in der Medizintechnik haben wir dies bereits am Beispiel der Unterstützung von Ärzten im OP erprobt (siehe https://www.iosb.fraunhofer.de/servlet/is/69302/).


 



  • Die verfügbaren Technologien wie Personenerfassung, Gesichtserkennung, Personentracking, etc. werden immer robuster und bieten sich darum zum Einsatz in der Produktion an. Damit lassen sich beispielsweise Laufwege in der Logistik optimieren oder die Anzahl der Mitarbeiten an einer U-Montage zählen und darüber automatisch die richtige OEE kalkulieren. Der Einsatz von KI, z.B. Deep Learning-Verfahren, macht die Systeme leistungsfähiger und robuster.

  • Die Verfügbarkeit der Erfassungstechnologien erlaubt völlig neue Assistenzsysteme, die ‚erkennen‘, was in der Fertigung oder Montage passiert und so den Benutzern – je nach ihrer Rolle – die wichtigsten Informationen bereitstellen. Es steht nicht mehr die Automatisierung von Arbeitsgängen im Vordergrund, sondern eine geeignete Kombination von Mitarbeitern und technischen Systemen nach dem Motto: das Beste aus beiden Welten (Mensch-Maschine) kombinieren. Man könnte auch sagen: die KI ist der Vorarbeiter, aber der Mitarbeiter ist die letzte Instanz.



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Studie zu erforderlichen Qualifikationen für Industrie 4.0 - jetzt gilt erst recht 'Lebenslanges Lernen'

Von sauer am 27.02.20 19:35

Eine VDMA-Analyse von 1.700 Fragebögen zeigt Defizite beim Spezialwissen rund um Industrie 4.0. Der Verband fordert daher von den Hochschulen, ihre Curricula für Industrie 4.0 weiterzuentwickeln. Beschäftigte müssten wiederum durch entsprechende Weiterbildungsstrategien auf den digitalen Wandel vorbereitet werden.


Oftmals reicht das Wissen von Studierenden oder Beschäftigten in den Betrieben nicht aus, um den digitalen Wandel mitgestalten zu können. Demnach gibt es hohen Qualifizierungsbedarf beim Spezialwissen rund um Industrie 4.0. Dies gilt für Beschäftigte und Studierende gleichermaßen. Erstmals wurden ein „Soll-Profil“ aus der Perspektive der Maschinenbau-Industrie entwickelt, dieses mit dem „Ist-Zustand“ an den Hochschulen abgeglichen und darauf aufbauend Handlungsempfehlungen vorgeschlagen.


Quelle und weitere Informationen: www.i40-magazin.de und https://www.ingenieure40-online-tool.vdma.org/

Industrieunternehmen eher zurückhaltend bei Plattformen

Von sauer am 25.02.20 15:26

Die deutsche Industrie tut sich schwer mit der digitalen Plattform-Ökonomie: Laut einer Befragung des ITK-Verbands Bitkom geben 41 Prozent der Industrieunternehmen an, dass sie digitale Plattformen als Risiko für das eigene Geschäft ansehen, nur 37 Prozent halten sie für eine Chance; 40% der Industrieunternehmen haben keine Strategie, wie sie mit der Plttformökonomie umgehen wollen.


  Quelle: BITKOM


Hemmschuhe sind laut der Befragung vor allem fehlende einheitliche Regeln und Rechtssicherheit für digitale Plattformen - ein Hinweis darauf, dass die Arbeiten an GAIA-X nicht nur technische Lösungen bringen müssen, sondern auch europaweite Regeln und ein sicherer Rechtsrahmen für Plattformnutzer und -betreiber.


Quelle und weitere Informationen: https://www.automotiveit.eu/digitale-plattformen-stossen-auf-skepsis/management/id-0070177 und https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Chartbericht-Digitale-Plattformen-2020.



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Studie der Bertelsmann-Stiftung über die Innovationsfähigkeit deutscher Unternehmen

Von sauer am 21.02.20 17:18

Das Wirtschaftsumfeld der deutschen Industrie ist geprägt von globalem Wettbewerb und steigender Wissensintensivierung bei gleichzeitig geringem Produktivitätswachstum und disruptiven Veränderungen durch die Digitalisierung. Innovationen sind ein zentraler Hebel, um das abgeschwächte Produktivitätswachstum in der deutschen Industrie anzukurbeln und in weiterer Folge den gesellschaftlichen Wohlstand langfristig zu sichern. Um die Vielfalt von Innovationsvorgehen abbilden zu können, entwickelt die vorliegende Studie das Konzept von sieben 'innovativen Milieus' (siehe Bild).


Für die Studie wurden mehr als 1.000 Unternehmen aus dem Industrie-Dienstleistungsverbund zu ihren innovationsrelevanten Merkmalen („Innovationsprofil“) und ihrem Innovationserfolg befragt.



Entsprechend ihrer Zugehörigkeit zum jeweiligen Milieu stehen die Unternehmen auch bei der Forcierung ihrer Innovationsaktivitäten vor verschiedenen Herausforderungen. Dazu zählen, unter anderem, das mangelnde Bewusstsein für die Bedeutung von Innovation für den Unternehmenserfolg, eine geringe Vernetzung mit externen Kooperationspartnern im Rahmen von Innovationsprojekten sowie eine zu wenig auf Innovationsoffenheit ausgerichtete Unternehmenskultur. Die Verortung der Unternehmen in den Milieus hat zugleich einen Zusammenhang mit ihrem wirtschaftlichen Erfolg und ihrer Produktivität: Die hochinnovativen Milieus sind im Schnitt wirtschaftlich erfolgreicher und produktiver als die innovationsfernen Milieus.


Quelle und weitere Informationen: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/innovative-milieus-die-innovationsfaehigkeit-deutscher-unternehmen/



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Gemeinschaftsveranstaltung: Innovationsallianz für die TechnologieRegion Karlsruhe und Technologie-Netzwerk Südpfalz am 19.3.2020

Von sauer am 12.02.20 17:52

Unternehmen stehen in unserer globalisierten und digitalisierten Wirtschaftswelt unter dem Druck, die eigenen Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle ständig auf Markterfolg zu prüfen und gegebenenfalls weiterzuentwickeln.


Innovationen sind nicht mehr Luxus, sondern notwendig für dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg. Gerade KMU stehen jedoch vor der Herausforderung, dass eigenes Fachwissen, die vorhandene Infrastruktur und die finanziellen und personellen Ressourcen begrenzt sind.


Darum laden wir Sie ganz herzlich am 19.3. nach Rülzheim zur Fa. ITK engineering ein, um sich ein Bild über die herausragende F&E-Landschaft in Karlsruhe und Umgebung zu machen. Unter dem Titel "Innovation in Kooperation" stellen Ihnen einige Akteure aus der Innovationsallianz für die TechnologieRegion Karlsruhe und dem Technologie-Netzwerk Südpfalz aktuelle Arbeiten und Fördermöglichkeiten vor.


Das Programm finden Sie unten zum Download; zur Anmeldung geht es hier: https://www.karlsruhe.ihk.de/system/vst/2483264?id=343141&;terminId=572490.



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Sieben Trends in Produktion und produktionsnaher IT für die 20er Jahre

Von sauer am 23.01.20 17:06

Sieben Trends in Produktion und produktionsnaher IT für die gerade angebrochenen 20er Jahre



  1. Schon in ersten Fabriken umgesetzt ist das Paradigma der modularen, selbstorganisierenden #produktion: universell einsetzbare und konfigurierbare Maschinen, selbstorganisierender Transport und Materialbereitstellung, dezentrale Kommunikation sind die dafür erforderlichen Technologien. Steuerung nach dem Prinzip des Schwarmverhaltens und zugehörige Algorithmen statt zentraler Steuerung ist ein weiteres Merkmal.

  2. Nicht nur in unserer www.forschungsfabrik-ka.de, sondern auch in anderen Smart Factories #smartfactory wird das Thema Predictive Quality und der Zusammenhang zwischen Qualität/Messwerten und Prozessparametern eine größere Rolle spielen. Ziel ist es, die Prozessparameter auf Basis der möglichst inline erfassten Messdaten automatisiert zu regeln.

  3. Sicherlich einer der Dauerbrenner ist „Semantik und Interoperabilität“. Solange die Bezeichnungen von Datenpunkten in Maschinensteuerungen nicht standardisiert sind, wird #industrie40 lückenhaft bleiben. Darum sollte der VDMA ermutigt und unterstützt werden, die begonnene Arbeit an #opcua Companion Specs fortzusetzen und auf möglichst viele Branchen auszudehnen.

  4. Mit dem Aufkommen von #IIoT-Plattformen zeigt sich, dass #MES als Microservices auf verschiedenen dieser Plattformen laufen werden.

  5. Mit dem Aufkommen von #manufacturing as a service-Konzepten wie dem von DMG Mori übernommenen Start-up Up2parts werden sich Kapazitätsmarktplätze wie das www.smartfactoryweb.de durchsetzen; bis hin zu automatisierten Verhandlungsmechanismen zwischen mehreren SmartFactories.

  6. In der Fabrik werden neue Interaktionskonzepte und intuitive Mensch-Technik-Interaktion für industrielle Anwendungen immer wichtiger, um mit der zunehmenden #Digitalisierung umzugehen. Ein Beispiel dafür ist unser AR-based Quality Assurance System

  7. Nicht immer ist die zentrale #IoT-Plattform der richtige Verarbeitungsort für Daten: Edge Computing ist eine sinnvolle Ergänzung oder Alternative zur Verarbeitung im Core oder in der Cloud, wie unser Entwicklungspartner @GermanEdgeCloud eindrucksvoll beweist.

SAVE THE DATE: acatech Akademietag 2020: „Künstliche Intelligenz für die Industrie von morgen“ am 13. Mai 2020 in Paderborn

Von sauer am 15.01.20 13:11

Künstliche Intelligenz ist ein Schlüssel, um Wertschöpfung und Beschäftigung in der Industrie zu sichern. Auf dem acatech Akademietag wollen wir uns auch den kritischen Fragen stellen: Forschen wir an den richtigen Themen, und gelingt uns der Transfer in erfolgreiche Anwendungen? Haben wir die Kompetenzen für die Entwicklung komplexer und vernetzter Systeme ‚Made in Germany‘? Partizipiert die Industrie in ihrer ganzen Breite? Wie können Beschäftigte den Wandel als Chance nutzen und damit unterstützen?


Gemeinsam mit Persönlichkeiten aus dem Spitzencluster itsOWL, aus den Plattformen Industrie 4.0 und Lernende Systeme sowie aus einschlägigen Forschungsprogrammen möchten wir über den Weg in die Industrie von morgen diskutieren. Wir freuen uns auf NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Hans Beckhoff, Geschäftsführender Gesellschafter der Beckhoff Automation.


Quelle und weitere Informationen: https://www.acatech.de/termin/acatech-akademietag-2020-kuenstliche-intelligenz-fuer-die-industrie-von-morgen/.

Einladung zur 2. Anwenderkonferenz Flexible Produktion – Dezentrale Intelligenz

Von sauer am 15.01.20 12:57

Jahrzehnte lang lautete die Königsfrage in der Automatisierung: Zentral oder dezentral?


Der Trend geht – aktuell getrieben durch die zunehmende Flexibilisierung und Modularisierung der Fertigung – zur dezentralen Automatisierung.


Doch was bedeutet das konkret? Welche Chancen bietet diese Entwicklung hinsichtlich zukunftsweisender Fertigungsstrukturen?
Welche Besonderheiten gilt es zu berücksichtigen, welche Herausforderungen sind zu stemmen?
Wie sinnvoll ist eine direkte Anbindung der Feldebene an das industrielle IoT und die Cloud?


Diese Fragen und viel mehr behandeln wir auf der 2. Anwenderkonferenz Flexible Produktion, die vom 18.-19. März 2020 in Freiburg stattfindet. Warum Freiburg: weil wir als einen wichtigen Teil der Konferenz einen Werksbesuch bei der Fa. Sick eingeplant haben. Infos dazu finden Sie u.a. hier: http://www.my-sick.com/Industrie40.


Das Programm finden Sie in der Anlage zum Download; zur Anmeldung geht es hier: https://www.sv-veranstaltungen.de/de/event/flexible-produktion-dezentrale-intelligenz/.


Wir freuen uns, wenn Sie im März in Freiburg dabei sind!



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Aktueller Stand der Karlsruher Forschungsfabrik

Von sauer am 27.12.19 16:55

Hier ein aktueller Blick auf die Baustelle der www.forschungsfabrik-ka.de.


 


Das Jahr 2020 werden die Teams des Fraunhofer ICT, des Instituts für Produktionstechnik (wbk) des KIT und des Fraunhofer IOSB mit Planern und ausführenden Firmen unter Volldampf dafür verwenden, die Forschungsfabrik für KI-integrierte #Produktion fertig zu stellen.


Für Projekte, in denen unsere Partner und wir schon heute etablierte Prozesse optimieren und "unreife" Prozesse ertüchtigen, haben wir Anfang Dezember eine Auszeichnung des Landes für #KI in der Industrie 4.0 bekommen - als einer von "100 Orten für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg" (https://www.iosb.fraunhofer.de/servlet/is/104005/). Dies setzen wir in der Forschungsfabrik fort. Werden Sie jetzt einer unserer Partner!



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KI in der Industrie: Deutschland gut unterwegs

Von sauer am 13.12.19 11:36

Deutschland hat beste Chancen, als Miterfinder der "Dinge" im Internet der Dinge, die KI-Plattformen und Anwendungen für die industrielle Produktion zu maßgeblich zu gestalten - für maßgeschneiderte Dienste, die schlecht skalieren, aber Know-how-intensiv sind und die neue Geschäftsmodelle für Maschinen- und Anlagenbauer, Komponentenhersteller und Systemintegratoren mit sich bringen. Basis dafür ist, dass unsere innovativen KMUs und die vielen Hidden Champions, meist familiengeführte Unternehmen Eingebettete Systeme, intelligente Automatisierungskomponenten, spezialisierte Maschinen und die Integration komplexer Produktionssysteme beherrschen.


Wie eine neue Studie des Capgemini Research Institute zeigt, ist Europa und hier speziell Deutschland federführend beim Einsatz von KI-Anwendungen in der Fertigungsindustrie. 51 Prozent der größten global aufgestellten Fertigungsunternehmen in Europa implementieren mindestens einen Anwendungsfall für künstliche Intelligenz.


Die Capgemini-Studie „Scaling AI in Manufacturing Operations: A practitioners’ perspective“ analysiert, wie KI-Anwendungen implementiert werden und untersucht hierzu weltweit 300 Top-Unternehmen aus den vier Sektoren industrielle Fertigung, Automobil, Konsumgüter sowie Luftfahrt und Verteidigung. Die Ergebnisse bestätigen das enorme Potenzial, das sich für die Branche durch KI hinsichtlich geringerer Betriebskosten, verbesserter Produktivität und höherer Qualität ergibt.


Die weltweit führenden Produktionsunternehmen in Deutschland (69 Prozent), Frankreich (47 Prozent) und Großbritannien (33 Prozent) sind laut der Studie die Vorreiter beim Einsatz von KI-Elementen im Fertigungsbereich. Damit Produktionsunternehmen die Vorteile von KI auch nutzen können, müssen Unternehmen über die Pilot- und Proof-of-Concept-Phase hinausgehen und sie diese skalieren. Dazu man erfolgreiche KI-Prototypen in Live-Engineering-Umgebungen einsetzen, in grundlegende Daten- und KI-Systeme und Talente investieren sowie die KI-Lösung im gesamten Fertigungsnetzwerk skalieren. KI ist der Raketentreibstoff hinter Industry 4.0. und ideal für Anwendungen in der Fertigungsindustrie geeignet – Unternehmen, die in der Lage sind, die Vorteile für sich zu nutzen, werden auch in Zukunft durchstarten.


Quelle: https://www.digital-manufacturing-magazin.de/ki-anwendungen-deutschland-setzt-auf-kuenstliche-intelligenz-in-der-fertigungsindustrie/


Weitere Informationen: https://www.capgemini.com/de-de/research/ki-in-der-industrie/#



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100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg: IOSB erhält Auszeichnung für Arbeiten zu KI in der Produktion

Von sauer am 11.12.19 10:13

Im Rahmen des Wettbewerbs "100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg" werden regelmäßig Betriebe prämiert, die innovative Impulse für die smarte Produktion gesetzt und die Industrie 4.0 erfolgreich im Unternehmensalltag umgesetzt haben. Frau Staatssekreätärin Katrin Schütz hat die Preisträger am 3. Dezember 2019 in einer feierlichen Preisverleihung in Stuttgart ausgezeichnet.


Künstliche Intelligenz (KI) ist schon heute mehr als abstrakte Technologie – in der Produktion kann der Einsatz von KI und Maschinellem Lernen (ML) Kosten reduzieren, die Qualität verbessern oder Durchlaufzeiten verkürzen. Das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB treibt derartige KI-Anwendungen seit Jahren voran und hat ihr Potenzial bereits verschiedentlich in Kundenprojekten unter Beweis gestellt. Jetzt ist das Institut dafür im Rahmen des Wettbewerbs »100 Orte« der Allianz Industrie 4.0 ausgezeichnet worden.


Foto: Martin Storz


Dr. Olaf Sauer, Stellvertreter des Institutsleiters des Fraunhofer IOSB und Koordinator der Forschungsfabrik, nahm die Auszeichnung von Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz für das KI-Team des IOSB entgegen.


Getestet werden die Fraunhofer-Lösungen zum Beispiel in der Automobilindustrie, wo 3D-Fehlerbilder auf Karosserieteilen erkannt und die dafür verantwortlichen Prozessparameter automatisch angepasst werden sollen. Die KI-Lösung »PUMon – Process Unit Monitoring« kommt bei der Bayer AG zum Einsatz: Sie erkennt Komponenten, die kurz vor dem Ausfall stehen und sorgt für rechtzeitigen Ersatz. So vermeidet Bayer Unterbrechungen von chemischen Prozessen und spart nachweisbar Geld. Das Fraunhofer IOSB untersucht, wie KI in verschiedenen Fertigungsunternehmen eingesetzt werden kann – und zwar in konkreten Projekten mit Anwendungspartnern und in eigenen Demo-Fabriken. Um innovative Lösungen und unvollständig verstandene Prozesse mithilfe von KI zukünftig schneller in die Industrie überführen zu können, eröffnet die Fraunhofer-Gesellschaft in Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) 2020 die Karlsruher Forschungsfabrik.


 Weitere Informationen auf https://www.i40-bw.de/de/100orte/fraunhofer-iosb-3/.



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Europas Chancen bei der Digitalisierung

Von sauer am 05.12.19 20:42

"Kai-fu Lee, ein renommierter KI-Spezialist, Risikokapital-Investor und langjähriger Spitzenmanager von Apple, Microsoft und Google sieht Europa nicht einmal als einen Anwärter auf eine Bronzemedaille im KI-Rennen zwischem den USA und China an, wie er dem Portal ‘Sifted’, einem Ableger der Financial Times, anvertraute. Europa habe keine erfolgreichen Internetfirmen für private Konsumenten, keine Social Media-Firmen und keine großen Unternehmen für mobile Anwendungen und so gebe es auch keine Erfahrungen mit großen Datenmengen und keine großen KI-Firmen."


Dieses Zitat lese ich heute in einem Newsletter und denke: wunderbar, lassen wir sie in dem Glauben, wir lebten noch in Höhlen. Stattdessen entwickeln wir, die Europäer, die Erfinder der "Dinge" im Internet der Dinge, die KI-Plattformen und Anwendungen für die industrielle Produktion. Für maßgeschneiderte Dienste, die schlecht skalieren, aber Know-how-intensiv sind und die neue Geschäftsmodelle für Maschinen- und Anlagenbauer, Komponentenhersteller und Systemintegratoren mit sich bringen. Denn wer beherrscht Eingebettete Systeme, intelligente Automatisierungskomponenten, spezialisierte Maschinen und die Integration komplexer Produktionssysteme? Wer, wenn nicht unsere innovativen KMUs und die vielen Hidden Champions, meist familiengeführte Unternehmen? In Wirklichkeit haben wir die besten Voraussetzungen, die nächste Runde der indutriellen Digitalisierung zu gewinnen. Wir müssen es nur tun, z.B. GAIA-X zu Fliegen bringen. Und ohne Angst und Zweifel auf unsere Stärken setzen und sie weiter stärken. 


Quelle des o.g. Zitats:  https://www.i40-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/industrial-management-news-24-2019.pdf 


Infos zu GAIA-X: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Digitale-Welt/das-projekt-gaia-x.html 

Aktueller Bericht über neue Geschäftsmodelle mit Künstlicher Intelligenz

Von sauer am 15.11.19 10:34

Der Bericht „Neue Geschäftsmodelle mit Künstlicher Intelligenz“ gibt Unternehmen einen Leitfaden an die Hand, wie sie KI systematisch nutzen können. Er richtet sich sowohl an Politik als auch an Wirtschaft und Wissenschaft.


Wirtschaftliche Prozesse optimieren, Produkte und Dienstleistungen leistungsfähiger gestalten – darauf zielte die frühe Phase der Digitalisierung ab. Zunehmend veränderte die Digitalisierung aber auch Geschäftsmodelle von Unternehmen, also die Mechanismen, mit denen sie Wert für ihre Stakeholder schaffen und Erlöse erzielen. Verkauften beispielsweise Software-Hersteller ihre Anwendungen früher meist als Lizenz, haben sich mittlerweile Abonnements als neues Geschäftsmodell durchgesetzt: Die Kundin oder der Kunde zahlt also nicht mehr einmalig für eine bestimmte Version der Software. Regelmäßige Gebühren erlauben, auf die jeweils aktuellste Version zuzugreifen. Dabei ist die Software-Branche nur ein Beispiel von vielen. In vielen Wirtschaftszweigen haben sich im Zuge der Digitalisierung neue
Geschäftsmodelle etabliert. Mit der zunehmenden Verbreitung Lernender Systeme und Künstlicher Intelligenz (KI) werden sich Geschäftsmodelle weiter verändern.


Der anliegende Bericht der Arbeitsgruppe 'Geschäftsmodellinnovationen' der Plattform Lernende Systeme ist davon überzeugt, dass Digitalisierung und Künstliche Intelligenz die Wirtschaft grundlegend umgestalten. KI wird sich aber nur dann positiv auf Wirtschaft und Gesellschaft auswirken, wenn sich auch der einzelne Mensch mit diesen Veränderungen identifiziert. Die Expertinnen und Experten haben ein Zukunftsbild entwickelt, das beschreibt, welche Rolle KI in unserer Zukunft spielen sollte.


Quelle und weitere Informationen: https://www.plattform-lernende-systeme.de/bericht-ag4.html sowie https://www.atpinfo.de/aktuell/wirtschaft-unternehmen/04-11-2019-kuenstliche-intelligenz-bericht-ueber-neue-geschaeftsmodelle-fuer-unternehmen/



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Call for papers zur MES-Tagung am 23.04.2020 auf der Hannover Messe 2020

Von sauer am 06.11.19 14:44

Call for papers - 12. Internationale MES-Tagung
MES und IIoT - Gemeinsam auf dem Weg zum digitalen Unternehmen


Manufacturing Execution Systems bringen die erforderliche Transparenz und Flexibilität in die Produktion, um im weltweiten Wettbewerb zu bestehen. Wie Unternehmen der diskreten Fertigung und Prozessindustrie diese Lösungen heute einsetzen, zeigt die 12. Internationale MES-Tagung auf der HANNOVER MESSE 2020. Unter dem Leitmotiv „MES und IIoT – Gemeinsam auf dem Weg zum digitalen Unternehmen“ stehen Innovatoren und ihre Digitalprojekte im Vordergrund.


Weitere Informationen finden Sie auf https://www.hannovermesse.de/de/ausstellung/ausstellungsbereiche/digital-ecosystems/ausstellen/mes-tagung.xhtml.



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Interview mit Sebastian Ritz – Gründer, CEO der »German Edge Cloud GmbH« und Fraunhofer-Kooperationspartner

Von sauer am 05.11.19 15:26

Die Mission: Intelligente Edge-Computing-Lösungen für die industrielle Produktion auf den Markt zu bringen. Dafür geht das Start-up »German Edge Cloud« (GEC) an den Start. Nach eigenen Angaben hat die GEC die erste KI-Edge-Cloud für echtzeitfähige industrielle Anwendungsfälle entwickelt. Wer hinter der GEC steckt, was Fraunhofer damit zu tun hat und wie intelligent vernetzt wir für die Industrie 4.0 sind, erfahren Sie im anliegenden Interview mit Sebastian Ritz: 


Echtzeitfähig datengetriebene Produktionsprozesse in smarten Fabriken zu steuern, stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Im Projekt »German Edge Cloud« entwickelt Fraunhofer mit Industriepartnern intelligente Lösungen für die Fertigungsindustrie. Gemeinsam wurde nun die erste Industrial-Edge-Cloud-Appliance »ONCITE« auf den Markt gebracht. Dr. Sebastian Ritz, CEO der German Edge Cloud GmbH aus der Friedhelm Loh Group, gibt Einblicke in das Projekt und erläutert die Hintergründe. Das vollständige Interview finden Sie in der Anlage zum Download.



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VDI‐Expertenforum: Trends in der industriellen Mess‐ und Automatisierungstechnik – Von der Messung zur Information

Von sauer am 30.10.19 10:49

Die Mess- und Automatisierungstechnik wird momentan von mehreren Umbrüchen geprägt: Methoden aus der Informations- und Kommunikationstechnik finden ihren Weg in die industrielle Anwendung, die umfassende Nutzung von physikalischen und mathematischen Modellen und Simulationen ermöglicht neue Ansätze für die Messtechnik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen verändert den Blick auf die Datenauswertung und die Automatisierung, und das SI-Einheitensystem
als Fundament der Metrologie erfährt eine grundlegende Erneuerung.


Diese Entwicklungen haben weitreichende Auswirkungen auf die Mess- und Automatisierungstechnik: Sie werden dazu beitragen, dass neue Anwendungen umsetzbar sind, bestehende Aufgabenstellungen mit höherer Qualität bzw. Geschwindigkeit oder mit weniger Aufwand bewältigt werden können und dass Eigenschaften von Systemen und Prozessen besser genutzt werden können.


Termin: 28./29. November 2019
Ort: Fraunhofer IOSB, Karlsruhe


Weitere Informationen und Anmeldung: https://www.vdi.de/veranstaltungen/detail/trends-in-der-industriellen-mess-und-automatisierungstechnik-von-der-messung-zur-information



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