Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

FoodScanner

FoodScanner

Qualitätskontrolle von Lebensmitteln hat immer mehr Priorität

Millionen Tonnen Lebensmittel landen jährlich im Müll, obwohl sie nicht verdorben sind.
Das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB in Karlsruhe, das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV in Freising sowie die Technische Hochschule Deggendorf und die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. haben einen Scanner entwickelt, um die Frische von Lebensmitteln zu ermitteln.
Der Sensor besteht aus kommerziell erhältlicher Hardware und misst im Nahinfrarot das Spektrum des reflektierten Lichts per Punktmessung. Hier wurde z.B. die Festigkeit von Tomaten untersucht – ein recht verlässliches Kriterium für die Frische. Durch maschinelles Lernen wurde der Scanner so trainieren, dass er aus dem Verlauf des Spektrums die Festigkeit und damit die Frische beurteilen kann
Derzeit wurde ist das Verfahren für homogene Lebensmittel anwendbar. Prinzipiell lässt es sich auch auf andere Fragestellungen übertragen, um etwa Fälschungen bei Lebensmitteln zu erkennen oder um Holz, Textilien, Kunststoffe oder Mineralien voneinander zu unterscheiden.

Aktuelles

Dem Food Scanner einen Schritt näher

OCM-Konferenz

IEEE und KCM werden im März 2019 in Karlsruhe die 4. internationale Konferenz OCM-2019 organisieren. Thema der Konferenz ist die optische Charakterisierung von Materialien.